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 In diesem Jahr Gedenken die Armenier weltweit dem 100. Jahrestag des Genozid

an den Armeniern. Alle Veranstaltungen welche in diesem Jahr in Deutschland

stattfinden können Sieregelmäßig aktualisiert unter folgendem Link finden weiter>>

 

Münchener Volkshochschule widmet Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag des Genozids an den Armeniern

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Bundesregierung: Keine eigene Gedenkveranstaltung für die Armenier

Von RK | Veröffentlicht am:24. Januar 2015

Logo Bundesregierung groß                 

Am 9. Dezember 2014 stellten die Abgeordneten Ulla Jelpke, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen,

Inge Höger, Andrej Hunko, Dr. Alexander S. Neu, Kathrin Vogler und die Fraktion DIE LINKE die

Kleine Anfrage „100. Jahrestag des Völkermordes an den Armenierinnen und Armeniern

im Osmanischen Reich“ (Drucksache 18/3533). Die Bundesregierung beantwortete sie am

13. Januar 2015 (Drucksache 18/3722). Wenige Tage später, am 21. Januar, gab der Bundestag

diese aktuelle Meldung heraus: weiter>>

 

Völkerverständigung? Unmöglich mit den neuen türkischen Geschichtsbüchern

Von RK | Veröffentlicht am:16. November 2014http://www.armenien.de/administrator/index.php?option=com_content&sectionid=0&task=edit&cid[]=8

Titelseite-Neue-türkische-Geschichtsbücher

Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 wurden die angekündigten neuen türkischen Geschichtsbücher

mit einer gewissen Spannung erwartet. Und das aus mehreren Gründen. Die wenn auch heftig kritisierte

„Beileidsbekundung“ des damaligen Ministerpräsidenten Erdoğan vom April 2014 hatte gewisse Hoffnungen

genährt, sie könnte der zaghafte Beginn einer „Öffnung“ hin zu einem offeneren Umgang mit der blutigen

armenisch-türkischen Geschichte der letzten 100 Jahre gewesen sein.[1] Schließlich standen die

Gedenkveranstaltungen für den Völkermord an den Armeniern unmittelbar bevor.

 

Karabach-Gespräche in Paris: Freundliche Atmosphäre, bleibender Dissens

 

Von RK | Veröffentlicht am:10. November 2014

 

Das Treffen der Präsidenten in Paris 20141027

 

Der französische Präsident François Hollande lud die Präsidenten Armeniens, Serge Sargsyan, und Aserbaidschans,

Ilham Alijew, zu einem Gipfeltreffen nach Paris, das am 27. Oktober stattfand.

Nach bilateralen Gesprächen der beiden Staatsoberhäupter mit François Hollande gab es eine gemeinsame Sitzung,

an der auch die Ko-Vorsitzenden der Minsk Gruppe (James Warlick (USA), Igor Popov (Russland), Pierre Andrieu (Frankreich))

sowie der Vertreter des amtierenden Vorsitzenden der OSZE, Anjey Kasperchik, teilnahmen.

Das war das dritte Treffen der beiden Präsidenten in den letzten drei Monaten und das 17. seit 2008. weiter>>

 

Die Zerstörung der hl. Märtyrer-Kirche durch den IS: Reaktionen

Von RK | Veröffentlicht am:27. Oktober 2014

Der Zor  Kirche nach der Zerstörung                 

Am 21. September, wie zufällig am Tag der Unabhängigkeitsfeier der Republik Armenien, zerstörte die Terrororganisation ISIS                                    oder der „islamische Staat“ (IS) die armenische Märtyrerkirche in der Syrischen Wüste.

Als Dokument der Zeitgeschichte bringen wir dazu einige Reaktionen aus Deutschland: weiter>>

 

Nachlese: 100 Jahre DAG – Reaktionen

Von RK | Veröffentlicht am:10. September 2014

 

Festakt 100 Jahre DAG_Internet © Corinna Bavaj

 

Die offizielle 100-Jahre-Feier der Deutsch-Armenischen Gesellschaft ist vorbei.

Darüber haben wir neben in der ADK auch auf dieser Webseite berichtet.

 

Die bislang vorliegenden Reaktionen tragen wir hier zusammen. weiter>>

 

 

 

 

 

 

Bundestagspräsident Prof. Lammert zu den Armeniern

Von RK | Veröffentlicht am:8. Juli 2014

Bundestagspräsident Prof. Lammert 20140703_klein 3411057

Am 3. Juli veranstaltete der Deutsche Bundestag die Gedenkfeier „100 Jahre Erster Weltkrieg“.

Den Festvortrag hielt Prof. Afred Grosser.

Der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Norbert Lammert leitete mit einem eindruckvollen Beitrag die Gedenkfeier ein.

Daraus der Abschnitt:

“Der Weltkrieg läutete eine Zeitenwende ein. Damals endete eine Weltordnung, in der vorrangig die europäischen Staaten den

Ton angaben. Mit den USA und Japan traten neue weltpolitische Akteure auf den Plan. Nicht nur Kaiserkronen rollten, etwa in

Deutschland und in Russland; mit dem Habsburger und dem Osmanischen Reich gingen ganze Imperien unter. Sie hinterließen

alte Krisenherde und schufen neue, uns noch immer herausfordernde Konfliktregionen: auf dem Balkan, im Nahen und Mittleren Osten,

im Kaukasus. Die Vertreibung und Vernichtung der Armenier machten Deportation und Massenmord zu Mitteln der Kriegsführung.

Der Erste Weltkrieg wurde die Wasserscheide zu einer „Welt von gestern“, und er war zugleich, so ein aktueller Buchtitel,

die „Büchse der Pandora“ für das gewalttätige 20. Jahrhundert.” weiter>>

 

 

Erdoğan am 24. April 2015 in Armenien?

Von RK | Veröffentlicht am:30. Mai 2014

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Armenien & die Armenier bereiten sich auf 2015 vor. Ausschüsse sind gegründet worden.

Ein Lenkungsausschuss existiert in Armenien, dem Präsident Sargsyan vorsteht.

Es geschah am 27. Mai während der regulären Sitzung des Lenkungsausschusses in Jerewan.

Da sagte der armenische Präsident Sargsyan: „Ich lade hiermit den türkischen Staatspräsidenten –

wer auch immer die bevorstehenden Wahlen gewinnen mag – offiziell zum 24. April 2015

nach Armenien ein.“ Das war ein Paukenschlag – ohne Ansage.weiter>>

 

Erdogans Botschaft – eine vertane Chance

Von RK | Veröffentlicht am:5. Mai 2014

Recep_Tayyip_Erdogan_(2006) Wikimedia Commons

Am 23. April 2014 machte eine Erklärung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan die Runde –

schon durch die Vielzahl der Sprachen. Sie erschien neben Türkisch in acht weiteren Sprachen,

darunter auf West- und Ostarmenisch. Trotz ihres unscheinbaren Titels „Die Botschaft unseres

Ministerpräsidenten zu den Geschehnissen von 1915“ wurde sie vielfach verbreitet und kommentiert. weiter>>

 

Die Schweiz ruft die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs an

Von RK | Veröffentlicht am:11. März 2014

Doğu_Perinçek bei der Leugnungsdemo Lausanne 20050724 Wikipedia                

Wie heute (11.3.)  bekannt wurde, wird die Schweiz das Urteil der Kleinen Kammer des Europäischen

Gerichtshofs für Menschen-rechte (EGMR bzw. ECHR) im Fall Perinçek ./. die Schweiz anfechten.

Das Urteil wurde am 17. Dezember 2013 gefällt. Die Schweiz hatte drei Monate Zeit für die Anfechtung.

Die Frist wurde eingehalten. Wir hatten darüber berichtet,  in der März-Ausgabe unserer Zeitschrift ADK

gehen wir der Sache nach. Hier der Wortlaut der Erklärung:

 

Deutsch:

Fall Perinçek: Schweiz ersucht um Neubeurteilung durch die Grosse Kammer

Medienmitteilungen, BJ, 11.03.2014

Bern. Die Schweiz wird im Fall Perinçek den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) um

eine Neubeurteilung durch die Grosse Kammer ersuchen. Dies hat das Bundesamt für Justiz (BJ) entschieden.

Die Neubeurteilung soll Klarheit darüber schaffen, über welchen Spielraum die Schweizer Behörden bei der

Anwendung der Antirassismusstrafnorm verfügen. weiter>>

 

Wachsende deutsch-armenische kulturelle Kontakte 

Von RK | Veröffentlicht am:13. Februar 2014

 

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Es ist nicht einfach dahergesagt: Die deutsch-armenischen kulturellen Kontakte nehmen an Umfang

und Intensität deutlich zu.

Die Beziehungen zwischen Kloster Lorsch und Kloster Geghard, beide Teil des UNESCO-Weltkulturerbes,

sind nur ein Teil davon – wir berichteten.

Ein weiterer Aktivposten sind die Programme, die das Bundesland Sachsen-Anhalt und die Republik Armenien

gemeinsam realisieren. weiter>>

 

 

Deutsch-Armenische kulturelle Partnerschaft

Von RK | Veröffentlicht am:10. Februar 2014

Kloster-lorsch Internet

Zu den herausragenden Entwicklungen der letzten Jahre gehören zweifelsohne die stark zunehmenden

kulturellen Kooperationsprojekte zwischen Deutschland und Armenien.

Seit über 10 Jahren pflegen Kloster Lorsch, Südhessen, und Kloster Geghard, Armenien, eine kulturelle

Partnerschaft unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Folglich ist es an der Zeit, sowohl zurück in die

Vergangenheit als auch nach vorne in die Zukunft zu schauen. Genau das wird im Folgenden getan. weiter>>

 

Öcalan & der armenische Genozid: Anmerkungen zu seinem Brief

Von RK | Veröffentlicht am:1. Februar 2014

Abdullah Öcalan 2013       

Die Verhandlungen des auf der Insel Imrali festgehaltenen PKK-Führers Abdullah Öcalan mit dem türkischen Staat hatten bei ihm zu einem “Newspeak” geführt, insbesondere die nicht muslimischen Minderheiten der Türkei betreffend, ein Eindruck, der sich bei seiner Newroz-Botschaft von 2013 verstärkte.  Unser Autor Recep Marasli ging in seinem zweiteiligen Beitrag “Die historischen Bezüge des Neu-Osmanismus – Aus Anlass von Öcalans Äußerungen über die christlichen Minderheiten” kritisch darauf ein (ADK 159, ADK 160).

 

In jüngster Zeit sprach die Ko-Vorsitzende von  KCK, Bese Hozat, von der  “israelischen Lobby und den nationalistischen armenischen und griechischen Lobbys” und bezeichnete diese als “Parallelstaaten” innerhalb der Türkei. Die 60.000 Armenier und die nicht einmal 3.000 Griechen in der Türkei sollen einen Parallelstaat gebildet haben? Das ist Paranoia und eine Steilvorlage für die Ultranationalisten im Lande.

 

Sowohl ihre Äußerungen als auch Öcalans Newruz-Botschaft wurden heftig kritisiert.

Offenbar als Reaktion darauf schrieb Öcalan diese Tage einen Brief an die Armenier,

Agos publizierte sie am 30. Januar 2014, unsere deutsche Übersetzung ist hier. weiter>>

 

 “Islamisierte Armenier” – Wissenschaft trifft auf Emotionen der „Enkelkinder“

Von RK | Veröffentlicht am:5. Januar 2014

 

Konferenz Islamisierte Armenier Berge Arabian                  

Der Völkermord an den Armeniern von 1915 und ihre Folgen – sie gehören zu den zentralen Themen

der ADK, Zeitschrift der Deutsch-Armenischen Gesellschaft. So auch in der aktuellen Ausgabe der ADK .

Der Anlass: die Internationale Tagung “Islamisierte Armenier”. weiter>>

 

 

Perincek als Kämpfer für die Meinungsfreiheit? Ein anfechtbares ECHR-Urteil

Von RK | Veröffentlicht am:25. Dezember 2013

Doğu_Perinçek bei der Leugnungsdemo Lausanne 20050724 Wikipedia                 

Die Vorgeschichte

Das Bezirksgericht Lausanne verurteilte Dogu Perincek am 9. März 2007 zu einer Geldstrafe. Er hatte am 24. Juli 2005 bei einer Kundgebung in Lausanne (s. Foto) erklärt, der Genozid an den Armeniern sei eine imperialistische Lüge. Diesem lag ein Schweizer Gesetz zugrunde, das die Leugnung von Genoziden ahndet. weiter>>

 

 

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Auf der Friedensbrücke in Tiflis

Weltrekord: Türke und Armenier geben sich 43 Stunden lang die Hand

Anfang der Woche trafen sich ein türkischer und ein armenischer Schauspieler auf der Friedensbrücke, um einen neuen Weltrekord aufzustellen. Die Disziplin, in welcher der Rekord gebrochen wurde: ein Händedruck. weiter>>Weltrekord im Händedrücken

 

Völkermord an den Armeniern: Kanada & Armenien kooperieren bei der Erforschung

 

Von RK |

memorandum_canada

Das Armenische Genozid Museum Institut – auf dem Gelände des Genozid-Mahnmals – ist die führende Einrichtung Armeniens bei der Erforschung und Dokumentation des Völkermords an den Armeniern und ein Muss für ausländische Besucher. Der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer besuchte das Genozid-Mahnmal am 22. April 2004.  Gegenwärtig wird es umfassend erweitert und ausgebaut. weiter>>

 

 

Stefan Aust oder Wie weit reicht der Arm von Ilham Alijew?

Von RK 

Stefan_Aust_Wikimedia_Commons

Der Mediendienst Turi2 machte am 23. Oktober 2013 unter „Stefan Aust wehrt sich gegen PR-Vorwürfe“ auf die Sendung von Kathrin Drehkopf & Christoph Heinz des NDR vom Tage aufmerksam.

Der Anlass: Der Fernsehsender N24 strahlte 2012 im zeitlichen Umfeld des ESC in Baku mehrfach den Film „Unterwegs im Land des Feuers – Unbekanntes Aserbaidschan“ aus. Stefan Aust gehört als ehemaliger SPIEGEL-Chefredakteur zu den Schwergewichten der deutschen Medienlandschaft. Ein Grund, wenn auch nicht der einzige, weswegen der NDR diesen Film unter die Lupe genommen hat. Denn Aust ist Anteilseigner von N24 und von Agenda Media. Und Agenda Media hat „Unterwegs im Land des Feuers – Unbekanntes Aserbaidschan“ im Auftrage von N24 produziert. Mehr noch: Aust sitzt in der Geschäftsleitung von Agenda Media und hat beim Film aktiv mitgewirkt, so stammt das Interview mit dem aserbaidschanischen Außenminister Elmar Mammadyarov von ihm. weiter>>

 

Something New: A Short Film by Armenia Tree Project
Can two teenagers living 7,000 miles away from each other create a solution to one of the world's environmental problems? American-born Armen never dreamed weiter>>
Yaşar Kemal, die Heiligkreuzkirche auf Achtamar & die Narekatzi-Medaille

 

Narekatzi-Medaille an Yasar Kemal (Mitte) 

Eine Abordnung, darunter  Frau Seyranuhi Geghamyan vom Kulturministerium Armeniens und Aragats Achoyan, Abgeordneter der Armenischen Nationalversammlung, hat am 4. September den kurdisch-türkischen Schriftsteller Yaşar Kemal in seinem Haus bei Istanbul aufgesucht und ihm die Narekatzi-Medaille des armenischen Kulturministeriums überreicht, ferner die armenische Übersetzung seines Welterfolgs “Mehmed, mein Falke”. weiter>>

08.08.2013 Wer den Film über Arzach (Berg Karabach) verpasst hat kann in der Mediathek von Arte ca. eine Woche noch sehen >>weiter

Auf den Gipfeln der Welt

BERG-KARABACH Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist es in der Kaukasusregion zu politischen Unruhen gekommen. So erklärte sich 1991 Berg-Karabach für unabhängig, aber international erkennt niemand diesen Staat an.

17.07.13 Thüringer-Allgemeine.de

Schleizer Rotarier zu Besuch in Armenien

 

Wolfgang Leupold (rechts) übergibt ein Gastgeschenk in Gyumri an den damaligen Präsidenten des Rotary Clubs Roman Zadoyan, in der Mitte der neue Präsident Mariam Harutyuny. Foto: Ralph Picker

Wolfgang Leupold (rechts) übergibt ein Gastgeschenk in Gyumri an den damaligen Präsidenten des Rotary Clubs Roman Zadoyan, in der Mitte der neue Präsident Mariam Harutyuny. Foto: Ralph Picker

Schleizer Rotarier haben Armenien besucht. Es zeigte sich als ein Land zwischen bizarrer Schönheit und extremer Armut, das die Folgen des schweren Erdbebens von 1988 nicht bewältigt hat. Es wurde eine Zusammenarbeit mit rotarischen Freunden vor Ort vereinbart. weiter>>

 

  

Armenien: Erstmalig Vorsitz im Europarat

Von RK |
341. Armenia assumed the Presidency of COE_Internet

Armenien ist seit 2001 Mitglied des Europarats (zeitgleich mit Aserbaidschan, Georgien ist zwei Jahre zuvor dieser Organisation beigetreten). Doch erstmalig übernimmt Armenien Anfang Juni für sechs Monate den Vorsitz im Europarat, genauer den Vorsitz des Ministerkomitees. Darüber hinaus verfügt der Europarat als weiteres Organ über eine Parlamentarische Versammlung (PACE). Im Vorfeld hatte Aserbaidschan Bedenken gegen den armenischen Vorsitz zu lancieren versucht – vergeblich.Am 16. Mai hielt Armeniens Außenminister Eduard Nalbandian in Straßburg seine Grundsatzrede. Darin erläutert er die Prioritäten des armenischen Vorsitzes. Wir drucken seine Rede als ein Dokument der Zeitgeschichte ab: weiter>>

  

13.05.2013 Haypressnews

Ein armenischer Held den die Türkei lieber vergessen würde

 

Das Foto zeigt Kommandant Sarkis Torossian in Konstantinopel im Juni 1915Das Foto zeigt Kommandant Sarkis Torossian in Konstantinopel im Juni 1915

Konfrontiert mit dem sich nähernden hundertsten Jahrestag des Völkermords von eineinhalb Millionen armenischen Männern, Frauen und Kinder durch die Hände von osmanischen Türken im Jahre 1915, plant die türkische Regierung die Erinnerungen an die armenischen Massaker mit Zeremonien zum Gedenken an den türkischen Sieg in der Schlacht von Gallipoli 1915 zu überfluten, schreibt Journalist Robert Fisk in der britischen Zeitung The Independent. weiter>>

 

 

Das Gurdjieff-Ensemble in Berlin

Von RK | Veröffentlicht am:5. Mai 2013
Gurdjieff Ensemble

Das 2008 von  Levon Eskenian gegründete armenische Gurdjieff Folk Music Instruments Ensemble wurde 2012 mit dem Edison-Preis der Niederlande ausgezeichnet. Zu den Trophäen gehört auch der Nationale Musikpreis Armeniens. 
Auf seinen Reisen sammelte Georges I. Gurdjieff (1866-1949) Melodien und Lieder, die er zu Musikstücken formte und die uns durch den russischen Komponisten und Pianisten Thomas de Hartmann, einem Schüler Gurdjieffs, hauptsächlich als reine Klaviermusik bekannt sind. weiter>>

Flughafen Stepanakert: Im Fadenkreuz Aserbaidschans

 Von RK | Veröffentlicht am:24. April 2013

 

Flughafen Stepanakert

 Christian Kolter

Die geplante Wiederinbetriebnahme des Stepanakerter Flughafens in der Republik Berg-Karabach (NKR) wird seit mehr als einem Jahr von einem anhaltend starken Medienecho über die Grenzen der Konfliktregion hinaus begleitet. Dies erklärt sich vor allem dadurch, dass die Republik Aserbaidschan die Einrichtung des zivilen Flugverkehrs zwischen der NKR und der Außenwelt kategorisch ablehnt und dabei auch nicht vor Abschussdrohungen zurückschreckt. weiter>>

 

 

 Werben für die Anerkennung

Von RK | Veröffentlicht am:15. April 2013

Action 24. April

2015 steht vor der Tür und es wäre weltfremd, nutzte man hierfür das Internet und die sozialen Medien wie Facebook und Twitter nicht.

Es kommt nur darauf an, wie man sie nutzt – ob holzhammermäßig oder smart. weiter>>

 
 

 

04.03.12 Bundestagspräsident Lammert reist nach Armenien

Bundestagspräsident Norbert Lammert reist am Dienstag zu einem offiziellen dreitägigen Besuch in die Republik Armenien. Er folgt damit einer Einladung seines Kollegen Hovik Abrahamyan, Präsident der armenischen Nationalversammlung. Begleitet wird er vom Bundestagsabgeordneten Manfred Grund (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. weiter>>

 

 

Internatinales Austauschprogramm - Armenien

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2013  - die Bedingungen und notwendigen Unterlagen können unter folgendem Link eingesehen werden >> weiter

 

Armenien nach den Präsidentschaftswahlen 2013

Von RK | Veröffentlicht am:4. März 2013

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Am 18. Februar 2013 hat Armenien ein weiteres Mal seinen Präsidenten gewählt. Bereits im Vorfeld war vielen klar, dass der amtierende Präsident höchstwahrscheinlich bereits im ersten Durchgang gewählt werden würde. Denn sein Hauptwidersacher, der erste Präsident der Republik, Lewon Ter-Petrossian hatte auf seine Kandidatur verzichtet, ebenso der Oligarch Tsarukian . Verzichtet hatte auch die Partei Daschnakzutyun.

 

18.02.2013 - Euronews -Sargsjan bleibt armenischer Präsident

Bei der Präsidentenwahl in der Südkaukasusrepublik Armenien hat der prorussische Amtsinhaber Sersch Sargsjan nach Prognosen klar gewonnen. Demnach erhielt er 58 Prozent der Stimmen. Sargsjan hatte bei der Stimmabgabe eine “faire und transparente Wahl” gefordert. Rund 2,5 Millionen Armenier waren aufgerufen, den Staatschef für die nächsten fünf Jahre zu bestimmen. Im Rennen war auch der frühere Außenminister Raffi Owanissjan, der laut Prognosen mit 32 Prozent weit abgeschlagen auf den zweiten Platz kam. weiter>>

 

Neuer Vorstand der DAG

Von RK | Veröffentlicht am:17. Februar 2013

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Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft vom 16.  Februar 2013 ist ein neuer Vorstand gewählt worden.

Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Dr. Raffi Kantian
Stellvertretender Vorsitzender: Giorgio Bavaj
Kassenwart: Norair Galounts
Schriftführer: Max Dehnert

 

Solidarität mit Howhannes Grigoryan - durch Erwerb des Gedichtposters!!

Howhannes Grigoryan  war einer der besten zeitgenössischen armenischen Lyriker unserer Zeit - er ist nun vor einigen Tagen an seiner schweren Krankheit verstorben. Kurz vor seinem Tode hat er Herrn Dr. Raffi Kantian mitgeteilt, daß ihn die Aktion mit dem Gedichtposter sehr berührt hat und bestätigt das der Erlös aus den verkauften Postern bei ihm angekomm sei.

Es gibt noch einige wenige Restexemplare - bitte unterstützen Sie durch den Erwerb eines Plakates die Familie des Verstorbenen. Das Plakat kostet 5,- EUR zzgl. Versandkosten. Die gesamten Einnahmen werden ohne jeden Abzug seiner Familie zukommen.  Das ist nicht nur Anerkennung seiner literarischen Leistung, sondern auch ein Akt der Solidarität für einen Lyriker in seiner schweren Not. Bestellungen bitte an Herrn Dr. Raffi Kantian per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - Danke für Ihre Unterstützung.

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Sponsorenaffäre bei der CDU Baden-Württemberg

Aserbaidschan finanziert den Landestag der Jungen Union mit

Wolfgang Messner, 26.10.2012

 

Sinsheim - Als die 11.500 Mitglieder der Jungen Union Baden-Württemberg in diesen Tagen die Einladung zum Landestag am 10. November in den Händen hielten, staunten einige nicht schlecht. Denn Landeschef Nikolas Löbel lud die etwa 300 Delegierten und rund 200 Gäste mit einem vierfarbigem Flyer in die Rhein-Neckar-Arena des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim ein.

Gleich neben der Fußballoper prangte das Emblem des Studentennetzwerkes von Aserbaidschan, mit dessen „freundlicher Unterstützung“ der Landestag stattfinden kann. Manch einer dachte, er habe nicht recht gelesen: Eine Studentenorganisation als Hauptsponsor eines Parteitages? Aus Aserbaidschan, das sich um die Einhaltung von Menschenrechten und um demokratische Grundsätze nicht eben verdient gemacht hat? Hatte sich hier jemand einen schlechten Scherz erlaubt? weiter>>

28.10.2012 LN-Online.de
Mmmh: Fladenbrot aus Bad Segeberg in die weite Welt
 
Nur Mehl, Salz und Wasser und trotzdem zum Reinbeißen: Ein einfaches Brotrezept, mit dem Mushegh Palyan aus Armenien mit seiner Familie in Bad Segeberg das weitverbreitete Lavash-Brot im großen Stil backt.Foto: Glombik

Bad Segeberg – Es ist für Segeberg, ja für ganz Deutschland eine Premiere. Auf dem Gelände der früheren Lettow-Vorbeck-Kaserne ist eine armenische Lavash-Bäckerei entstanden, in der das ungesäuerte Fladenbrot, das viele Leser aus Dönerläden kennen, in ganz großem Stil am Fließband produziert wird. Die frühere Heizhalle der Kaserne wurde zur Back-Fabrik umgebaut. weiter>>

 

01.10.2012 FAZ.Net

Ragip Zarakolu Der Verdächtige

30.09.2012 ·  Am Geburtstag seiner Frau wird Ragip Zarakolu offiziell zum Terroristen erklärt. Seit Jahren wird der Verleger und Menschenrechtsaktivist von der türkischen Justiz verfolgt und bedroht. Der 63-Jährige erträgt es mit viel Sarkasmus.

Von Karen Krüger
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© Katherine E. Holle Ragip Zarakolu

Der Tag, an dem der bedeutendste türkische Verleger und Menschenrechtsaktivist Ragip Zarakolu zum Terroristen erklärt wurde, war der 28. Oktober, der Geburtstag seiner Frau. Etwas Besonderes unternehmen wollten sie an diesem Abend, und als Zarakolu merkte, dass er sich verspäten würde, rief er von unterwegs aus an. Er sei gleich da, schon auf der Fähre über den Bosporus, sagte er, und seine Frau, die amerikanische Fotografin Katherine E. Holle, hörte im Hintergrund die Möwen kreischen. Doch Ragip Zarakolu kam nie an. Vor dem Haus wurde er von zwei Polizisten in Zivil abgefangen. Sie stopften ihn in ein Auto und fuhren mit ihm davon. Das Telefon seiner Frau klingelte kurz vor Mitternacht wieder. Eine Stimme sagte: Wir haben Ihren Mann verhaftet, er ist ein Terrorist. weiter>>

 

Überstellung und Begnadigung des verurteilten Mörders Safarov durch Alijew: Internationale Reaktionen
Von RK | Veröffentlicht am:5. September 2012

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Die Überstellung des “Axtmörders”  Safarov durch Ungarn an Aserbaidschan und die nachfolgende Begnadigung durch Präsident Alijew, seine Beförderung zum Major und Belohnung mit einem Haus hat weltweit Abscheu und Empörung hervorgerufen (s. dazu auch unseren Bericht “Orban liefert, Alijew begnadigt verurteilten Mörder: Sargsyan empört, Obama besorgt“).

Im Folgenden werden einige offizielle internationale Reaktionen zusammengestellt. Die Liste wird laufend aktualisiert: weiter>>

 

Orban liefert, Alijew begnadigt verurteilten Mörder: Sargsyan empört, Obama besorgt

Von RK | Veröffentlicht am:1. September 2012

alt

Der armenische Leutnant Gurgen Margarian nahm2004 zusammen mit seinem Kollegen Hauptmann Hayk Makuchian an einem Englischkurs in Budapest teil. Die Maßnahme war Teil des Partnerschaft-für-den-Frieden-Programms (PfP) der Nato. Mit dabei waren Offiziere aus anderen GUS-Staaten, so auch Leutnant Ramil Safarov aus Aserbaidschan. weiter>>

 

30.08.2012 FAZ.NET

Bischöfe von Aleppo in Sorge um Christen

Hunderttausende Christen sind seit dem Sturz Saddam Husseins aus dem Irak geflohen. Die Bischöfe von Aleppo fürchten nun ein ähnliches Schicksal für syrische Christen. Ein Zehntel der 2,5 Millionen Einwohner Aleppos sind Christen; die Hälfte von ihnen sind Armenier. weiter>>

 

Dr. Alaa Al-Aswani und Hrant Dink erhalten den Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit 2012.  Die Palm-Stiftung e.V. vergibt in diesem Jahr zum sechsten Mal den mit 20.000 € dotierten Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit. Der Preis wird in diesem Jahr an den ägyptischen Schriftsteller Dr. Alaa Al-Aswani und – posthum – an den im Jahr 2007 ermordeten armenisch-türkischen Herausgeber Hrant Dink verliehen.

 

21.08.2012 taz.de

Armenische Gemeinde flieht aus Syrien

Flucht zu den verarmten Brüdern

Knapp 4.000 Armenier aus Syrien suchen Schutz vor dem Krieg in der Kaukasusrepublik. Die Menschen dort sind bitterarm, aber sie helfen, so gut sie können. von Tigran Petrosyan weiter>>

 

09.08.2012 Zenithonline

Armenische Syrer nach Berg-Karabach?

Der Bürgerkrieg in Syrien schlägt seine Wellen bis in den Kaukasus: Nun diskutieren armenische Politiker, ob Flüchtlinge aus der armenischen Minderheit in der umstrittenen Region Berg-Karabach angesiedelt werden sollen. weiter>>

 

Die Aktivitäten von Ärzte ohne Grenzen im Überblick

In Armenien unterstützt Ärzte ohne Grenzen die Behandlung von Patienten, die unter medikamentenresistenter Tuberkulose (DR-TB) leiden. weiter>>

 

 

Karabach hat gewählt – ein weiteres Mal

Von RK | Veröffentlicht am:25. Juli 2012

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Am 19. Juli 2012 fanden in der Republik Berg-Karabach zum fünften Mal Präsidentschaftswahlen statt. Der Wahlkampf selbst sowie die Wahlen verliefen ruhig. Zu Ausschreitungen soll es nach übereinstimmenden Berichten nicht gekommen sein. Bei einer Wahlbeteiligung von über 73 Prozent konnte der amtierende Präsident Bako Shakyan 66.7 % der Stimmen für sich verbuchen, während sein Mitbewerber Vitaly Balasanyan 32.5 % der Stimmen bekam. Der unterlegene Balasanyan wurde mit kritischen Kommentaren zitiert . weiter>>

 

Neuer deutscher Botschafter in Armenien

Akkreditierung Botschafter Reiner Morell

Akkreditierung Botschafter Reiner Morell (© Präsidialamt)

In einer feierlichen Zeremonie übergab der neuernannte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Reiner Morell, am 19. Juli 2012 sein Beglaubigungsschreiben an den Präsidenten der Republik Armenien, Serge Sargsyan.

In dem anschließenden Gespräch wurde insbesondere die sich in den letzten Jahren für beide Seiten fruchtbar entwickelnde Zusammenarbeit im entwicklungspolitischen, militärischen, kulturellen und bildungspolitischen Bereich hervorgehoben.

Botschafter Morell und Staatspräsident Sargsyan brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass sich die guten Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Armenien weiter vertiefen und festigen werden. weiter>>

 

Davutoğlu: Eine Lösung für 2015 verzweifelt gesucht

Von RK | Veröffentlicht am:19. Juli 2012
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Es war ein so schöner Tag für Ankara. Am 5. Juli verkündete der neue französische Außenminister Roland Fabius in Paris seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoğlu, es sei nicht wahrscheinlich, dass Frankreich das vor wenigen Monaten gescheiterte Gesetz, mit dem die Leugnung des Völkermords an den Armeniern bestraft werden sollte, wieder aufleben lassen würde. weiter>>
 
 
 
 
03.07.2012 Haypressnews

Die Business-Ikone Kirk Kerkorian und der American Dream

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Der armenische Multimilliardär Kirk Kerkorian hat den „American Dream“ verwirklicht

Der armenische Multimilliardär Kirk Kerkorian zählt zu der Top Ten der Business-Ikonen, die es geschafft haben den „American Dream“ zu verwirklichen. weiter>>

 

 

 

Aufnahme in die Armenische Akademie der Wissenschaften
25.06.12 | Von: Kim Nobis


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Prof. Poghossian bei der  Urkundenverleihung

Prof. Dr. Arshak Poghossian von der FH Aachen wurde in die Nationale Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien berufen. Nach seinem langjährigen Engagement und daraus resultierenden zahlreichen Kooperationen mit Armenien wurde er nun offiziell zum Mitglied der Akademie ernannt. weiter>>

 

 

Berg-Karabach: Krieg oder Frieden?

Von RK | Veröffentlicht am:22. Juni 2012

altSeit etlichen Wochen finden im Krisengebiet Schießereien zwischen Aserbaidschanern und Armeniern statt. Der britische Europaabgeordnete Charles Tannock schrieb: “This recent escalation smacks of the rising tensions before the Georgian-Russian war in 2008. After years with numerous smaller incidents … the frequency and gravity of the incidents slowly escalates History appears to be repeating itself.” weiter>>

 

 

22.06.2012 MainPost.de

Ostkirchliches Institut: Armenien im Steinbachtal

Ostkirchliches Institut an der Uni feiert 65-jähriges Bestehen weiter>>

 

Israels Regierung fordert die Knesset auf, den Armenischen Völkermord anzuerkennen

Von RK | Veröffentlicht am:16. Juni 2012

alt

Am 12. Juni stand die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern auf der Tagesordnung der Knesset. weiter>>

 

US-Bundesstaat befürwortet Unabhängigkeit Berg-Karabachs

Von RK | Veröffentlicht am:19. Mai 2012

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Die Republik ist bis heute von keinem Staat offiziell anerkannt, nicht einmal von der Republik Armenien.

Allerdings hat Armenien im März mit Tuvalu, einem kleinen Inselstaat im Südwesten des Pazifischen Ozeans, östlich von Papua-Neuguinea und nördlich von Neuseeland, und Mitglied des Commonwealth of Nations, diplomatische Beziehungen etabliert. weiter>>

 

 

 

 

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

© RIA Novosti. Alexej Nikolskij
13:55 16/05/2012
 

Am Rande des GUS-Gipfels wurde das für 3. bis 8. September in Armenien angesetzte OVKS-Manöver „Zusammenwirken-2012“ besprochen. Das hat seine Gründe. Erstens hegen die USA und Israel weiter Angriffspläne gegen den Iran. Falls es im Herbst zu einem Militärschlag kommt, droht eine humanitäre Katastrophe. Das wird die militärischen Interessen des Nachbarlandes Armenien betreffen. In dem Kaukasus-Staat befindet sich ein russischer Stützpunkt.

Zweitens ist Armenien in einen langjährigen Konflikt in Berg-Karabach verwickelt. Aserbaidschan, das dieses Gebiet ebenfalls beansprucht, droht schon seit längerer Zeit mit neuen Militäraktionen, um die armenischen „Besatzer“ zu vertreiben. Aserbaidschan könnte die OVKS-Übung als unfreundliche Aktion deuten, obwohl sie keineswegs auf eine OVKS-Intervention in den Karabach-Konflikt hindeuten. In  Armenien werden „Sonderoperationen zur Geiselbefreiung bzw. zur Unterdrückung von Unruhen in Gefängnissen, zur Terrorbekämpfung und zur Beseitigung der Folgen von Terroranschlägen geübt“, teilte ein OVKS-Sprecher mit. weiter>>



Armenien hat ein neues Parlament gewählt

Von RK | Veröffentlicht am:10. Mai 2012

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Am 6. Mai 2012 fanden die mit Spannung erwarteten Parlamentswahlen statt. Viel stand auf dem Spiel, in außenpolitischer Hinsicht die Beziehungen zur EU, Armeniens größte Außenhandelspartnerin. Zwar verhandelt Armenien erfolgreich für ein weit reichendes Assoziierungsabkommen mit der EU, aber die EU hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die erfolgreiche Demokratisierung Armeniens – saubere Wahlen werden in diesem Kontext als entscheidendes Kriterium immer wieder genannt – spätestens bei der Ratifizierung des Assoziierungsabkommens eine herausragende Rolle spielen wird. weiter>>


Bei der Diskussion um das Thema Berg Karabach möchte ich hier auf eine Blog der European Center for Artsakh verweisen, welcher einen historischen Abriss des Konfliktes mit Diversen Quellenverweisen bringt. weiter>>

Ein alter Bericht aus dem Spiegel 13/1992 vom 23.03.1992 zu empfehlen mit dem Titel: Wir werden euch ausrotten: Kampf um Berg-Karabach und der Völkermord an den Armeniern Teil I weiter>>  sowie Teil II im Spiegel 14/1992 vom 30.03.1992 weiter>>

 
Zu der aktuellen Diskussion gibt es auch:

Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Berg-Karabach

Von RK | Veröffentlicht am:25. Februar 2012

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Die Arbeitsgruppe Außenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich mit dem anhaltenden Berg-Karabach-Konflikt befasst und am 07. Februar 2012 ein Positionspapier dazu im Netz veröffentlicht.

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