armenien.de

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

Konfliktgebiete: Russland setzt auf postsowjetisches Militärbündnis – „Nesawissimaja Gaseta“

© RIA Novosti. Alexej Nikolskij
13:55 16/05/2012

Am Rande des GUS-Gipfels wurde das für 3. bis 8. September in Armenien angesetzte OVKS-Manöver „Zusammenwirken-2012“ besprochen. Das hat seine Gründe. Erstens hegen die USA und Israel weiter Angriffspläne gegen den Iran. Falls es im Herbst zu einem Militärschlag kommt, droht eine humanitäre Katastrophe. Das wird die militärischen Interessen des Nachbarlandes Armenien betreffen. In dem Kaukasus-Staat befindet sich ein russischer Stützpunkt.

Zweitens ist Armenien in einen langjährigen Konflikt in Berg-Karabach verwickelt. Aserbaidschan, das dieses Gebiet ebenfalls beansprucht, droht schon seit längerer Zeit mit neuen Militäraktionen, um die armenischen „Besatzer“ zu vertreiben. Aserbaidschan könnte die OVKS-Übung als unfreundliche Aktion deuten, obwohl sie keineswegs auf eine OVKS-Intervention in den Karabach-Konflikt hindeuten. In  Armenien werden „Sonderoperationen zur Geiselbefreiung bzw. zur Unterdrückung von Unruhen in Gefängnissen, zur Terrorbekämpfung und zur Beseitigung der Folgen von Terroranschlägen geübt“, teilte ein OVKS-Sprecher mit. weiter>>



Armenien hat ein neues Parlament gewählt

Von RK | Veröffentlicht am:10. Mai 2012

alt

Am 6. Mai 2012 fanden die mit Spannung erwarteten Parlamentswahlen statt. Viel stand auf dem Spiel, in außenpolitischer Hinsicht die Beziehungen zur EU, Armeniens größte Außenhandelspartnerin. Zwar verhandelt Armenien erfolgreich für ein weit reichendes Assoziierungsabkommen mit der EU, aber die EU hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die erfolgreiche Demokratisierung Armeniens – saubere Wahlen werden in diesem Kontext als entscheidendes Kriterium immer wieder genannt – spätestens bei der Ratifizierung des Assoziierungsabkommens eine herausragende Rolle spielen wird. weiter>>


Schriftkunst und Bilderzauber

Von RK | Veröffentlicht am:21. März 2012

alt

Eine Ausstellung zum 500. Jahrestag des armenischen Buchdrucks 17. April bis 20. Mai 2012

Im Jahr 1512 wurde in Venedig das erste armenische Buch gedruckt – die Armenier sind damit eines der ersten orientalischen Völker, dass sich Gutenbergs revolutionäre Technik zu Eigen machte. Die UNESCO hat aus Anlass dieses Jubiläums Jerewan 2012 zur „Welthauptstadt des Buches“ erklärt. weiter>>

Ragıp Zarakolu mehrfach geehrt

Von RK | Veröffentlicht am:8. März 2012

alt

Die Solidarität mit dem inhaftierten Menschenrechtler und Verleger Ragıp Zarakolu nimmt zu. So hat der schwedische Literaturnobelpreisträger Tomas Tranströmmer ein Buch für Zarakolu signiert (Foto). Darüber hinaus haben die Abgeordneten des Schwedischen Reichstags Amineh Kakabaveh, Jens Holm, Bengt Berg, Siv Holma, Marianne Berg von der schwedischen Linkspartei sowie Jan Lindholm und Valter Mutt von den schwedischen Grünen Ragıp Zarakolu für den Friedensnobelpreis 2012 vorgeschlagen. weiter>>


Bei der Diskussion um das Thema Berg Karabach möchte ich hier auf eine Blog der European Center for Artsakh verweisen, welcher einen historischen Abriss des Konfliktes mit Diversen Quellenverweisen bringt. weiter>>

Ein alter Bericht aus dem Spiegel 13/1992 vom 23.03.1992 zu empfehlen mit dem Titel: Wir werden euch ausrotten: Kampf um Berg-Karabach und der Völkermord an den Armeniern Teil I weiter>>  sowie Teil II im Spiegel 14/1992 vom 30.03.1992 weiter>>

Zu der aktuellen Diskussion gibt es auch:

Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Berg-Karabach

Von RK | Veröffentlicht am:25. Februar 2012

alt

Die Arbeitsgruppe Außenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich mit dem anhaltenden Berg-Karabach-Konflikt befasst und am 07. Februar 2012 ein Positionspapier dazu im Netz veröffentlicht.

weiter>>